Torta Pasqualina: Diese italienische Ostertorte lieben alle – hier ist das traditionelle Rezept

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Wenn Sie an Ostern etwas Besonderes auf den Tisch bringen möchten, dann ist diese italienische Torta Pasqualina genau richtig. Sie sieht beeindruckend aus, schmeckt herzhaft und bringt sofort dieses warme, festliche Gefühl auf den Tisch. Und das Beste daran: Das Rezept ist viel einfacher, als es von außen wirkt.

Was die Torta Pasqualina so besonders macht

Die Torta Pasqualina kommt ursprünglich aus Ligurien und ist in Italien ein echtes Osterzeichen. Der Name passt perfekt, denn „Pasqua“ bedeutet Ostern. Diese Torte gehört dort oft zum Osterfest dazu wie bei uns der Kuchen zum Sonntagnachmittag.

Das Besondere ist die Mischung aus knusprigem Teig, cremigem Ricotta und frischem Spinat. Dazu kommen Eier, die beim Anschneiden für einen kleinen Überraschungsmoment sorgen. Genau das macht sie so beliebt. Sie ist schlicht, aber nicht langweilig. Deftig, aber nicht schwer.

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Warum dieses Rezept so gut ankommt

Viele Ostergerichte sind süß. Diese Torte ist anders. Sie passt wunderbar zum Brunch, zum Mittagessen oder auch zum Picknick. In Italien wird sie oft am Ostermontag draußen gegessen. Ganz entspannt, mit Familie und Freunden.

Sie können die Torta Pasqualina warm servieren. Sie schmeckt aber auch kalt sehr gut. Das macht sie praktisch, wenn Sie Gäste haben oder etwas vorbereiten möchten. Und ehrlich gesagt: Am nächsten Tag ist sie fast noch besser.

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Diese Zutaten brauchen Sie

Für eine klassische Torta Pasqualina brauchen Sie nur wenige Zutaten. Wichtig ist, dass alles gut vorbereitet ist. Dann geht das Backen ganz leicht.

  • 2 Packungen Quiche- oder Tarteteig
  • etwas Öl zum Einfetten der Form
  • getrocknete Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • 300 g Blattspinat oder Mangold
  • 250 g Ricotta
  • 150 g geriebener Parmesan
  • 2 Knoblauchzehen
  • 7 Eier
  • 30 g Semmelbrösel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss

So gelingt die Torta Pasqualina Schritt für Schritt

Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor. Fetten Sie eine Springform leicht mit Öl ein. Das ist wichtig, damit sich die Torte später gut lösen lässt.

Rollen Sie den ersten Teig aus und legen Sie ihn in die Form. Der Rand sollte etwa 4 cm hoch sein. Klappen Sie den überstehenden Teig einfach um. Stechen Sie den Boden mehrmals mit einer Gabel ein. Dann legen Sie Backpapier darauf und beschweren es mit trockenen Hülsenfrüchten. Backen Sie den Teig 20 bis 25 Minuten vor.

Währenddessen blanchieren Sie den Spinat kurz in kochendem Wasser. Danach schrecken Sie ihn in Eiswasser ab. Drücken Sie ihn dann sehr gut aus. Dieser Schritt ist wichtig, sonst wird die Füllung zu feucht.

Vermengen Sie den Spinat mit Ricotta, Parmesan, fein gehacktem Knoblauch, 2 Eiern und den Semmelbröseln in einer Schüssel. Würzen Sie alles mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss. Die Masse sollte kräftig, aber ausgewogen schmecken.

Geben Sie die Füllung auf den vorgebackenen Teig. Drücken Sie mit einem Löffel 4 kleine Vertiefungen hinein. Schlagen Sie in jede Vertiefung ein Ei. Das sieht später beim Anschneiden besonders schön aus.

Decken Sie alles mit dem zweiten Teigstück ab. Schneiden Sie überschüssige Ränder weg. Verquirlen Sie das letzte Ei und bestreichen Sie die Oberfläche damit. Wer mag, kann aus Teigresten kleine Muster formen und oben auflegen.

Backen Sie die Torta Pasqualina dann noch etwa 40 Minuten. Sie ist fertig, wenn sie goldbraun ist und herrlich duftet. Lassen Sie sie nach dem Backen 15 Minuten ruhen, bevor Sie sie aus der Form nehmen.

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Worauf Sie bei der Füllung achten sollten

Der Spinat muss wirklich trocken sein. Sonst wird der Teig schnell weich. Das ist einer der häufigsten Fehler bei dieser Torte. Nehmen Sie sich dafür lieber ein paar Minuten mehr Zeit.

Auch beim Würzen lohnt es sich, genau hinzuschmecken. Ricotta und Spinat sind mild. Deshalb darf die Füllung ruhig etwas kräftiger sein. Muskatnuss gibt dabei einen feinen, warmen Ton. Nicht zu viel, aber deutlich genug.

So servieren Sie die Torta Pasqualina am schönsten

Diese Torte wirkt auf dem Tisch sofort festlich. Sie können sie mit einem einfachen Salat servieren. Auch ein paar frische Kräuter passen gut dazu. Wenn Sie möchten, schneiden Sie sie in große Stücke und reichen Sie sie mit etwas Zitronensaft oder einem leichten Joghurtdip.

Für ein Osterbuffet ist sie ideal. Sie lässt sich gut vorbereiten und problemlos transportieren. Genau deshalb ist sie auch für Familienfeiern oder das Picknick im Grünen so beliebt.

Tipps, wenn Sie das Rezept variieren möchten

Wenn Sie keinen Spinat haben, können Sie auch Mangold verwenden. Das klappt genauso gut. Wer es etwas würziger mag, gibt noch mehr Parmesan dazu. Für eine mildere Variante reicht ein kleiner Teil davon.

Sie können die Torta Pasqualina auch mit Kräutern wie Petersilie oder Schnittlauch ergänzen. Das macht sie frischer. Wichtig ist nur, dass die Grundbalance bleibt. Cremig, würzig, locker und nicht zu nass.

Warum sich das Nachbacken lohnt

Die Torta Pasqualina ist kein gewöhnlicher Gemüsekuchen. Sie bringt Tradition, Geschmack und ein bisschen Überraschung zusammen. Genau das macht sie so besonders. Wenn Sie etwas suchen, das Gäste beeindruckt und trotzdem gut gelingt, dann haben Sie es hier gefunden.

Und vielleicht ist genau das ihr größter Charme: Sie sieht nach viel aus, ist aber ganz bodenständig. Ein Stück Italien für Ihr Osterfest. Einfach, warm und richtig gut.

Florian Huber
Florian Huber

Ich habe in München Gastronomiemanagement studiert und zehn Jahre lang eine Landhausküche im Chiemgau geführt. Ich schreibe über regionale Küche, Genuss auf Reisen und wohnliche Essbereiche. Mich interessiert vor allem, wie Menschen zuhause wirklich essen.

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